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Tiergestützte Verhaltenstherapie oder "Manche brauchen es anders..."

 

 

Von Montag bis Donnerstag, jeweils von 12.50 - 15.30 Uhr, wird an unserer Schule eine "Tiergestützte Verhaltenstherapie" angeboten.

 

Viel Bewegung im Freien, die Beschäftigung mit dem Gefährten "Hund" und vor allem soziales Lernen innerhalb der Gemeinschaft in entspannter Atmosphäre - das sind die wesentlichen Inhalte dieser bewusst "naturnahen" Nachmittage.

Es wird gewandert, geklettert und gefischt. "Pfeil und Bogen" werden selbstgeschnitzt und manchmal wird auch ein Lagerfeuer angezündet.

 

Dabei übernehmen die Schüler für sich und für andere Verantwortung, entwickeln Selbstbewusstsein und lernen Freundschaften zu schließen.

 

 

 

 

Kinder haben eine Riesenfreude dabei, ihre Welt hautnah zu erfahren und zu erkunden.

Aus vielerlei Gründen fehlen manchen aber noch wertvolle Erfahrungen:

 

Kann man Sand und Erde essen?

Ist tiefes Wasser gefährlich?

Kann nasse Kleidung unangenehm werden und soll ich daher Pfützen ausweichen?

 

 

   ... man muss manches probieren, darf es bewerten, behält es bei oder lässt es bleiben.

 

 

Das Überwinden von Hindernissen ist oft Chance und Gefahr zugleich – Erfahrungen sind wichtig! Derartige Erkundungstouren sind allerdings manchmal eine Gratwanderung zwischen Bewahren und möglichst wenigen Einschränkungen.

 

 

 

 

Nicht alle Kinder haben gelernt zu "folgen". Folgen im Sinne von "Mitgehen", "Nachgehen", heißt für das Kind, dass es dem Erwachsenen vertraut. Dieses Vetrauen entsteht durch gemeinsame Aktivitäten und ist für das Kind eine wesentliche Voraussetzung, Anweisungen anzunehmen.

 

 

 

 

Wenn ein Kind gelernt hat, Anweisungen verlässlich zu befolgen, kann man seinem Forscherdrang beruhigt zusehen.